Aktuelles

Berater Offensive Mittelstand

Seit 04.08.2015 ist Steuerberater Stefan Behler offiziell als "Berater Offensive Mittelstand" bestellt worden. Zu seinen Beratungsschwerpunkten gehören: Strategie Liquidität Führung Prozesse Innovation Die Initiative "Offensive Mittelstand" unterstützt Unternehmer bei der Aufdeckung betrieblicher Potenziale. Denn Erfolg ist kein Zufall! Durch systematisches und präventives Management, konsequenter Personalförderung und -bindung, guter Unternehmenskultur und Innovationsfähigkeit soll die positive Entwicklung des deutschen Mittelstandes gestärkt und weiterentwickelt werden. Folgende Ziele sollen verfolgt werden: Förderung der Mittelständler für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Unterstützung von Unternehmen, ihre Prozesse präventiv und innovativ zu gestalten sowie die [...] » mehr lesen

Patientendaten dürfen anonymisiert werden

Ärztliche Heilbehandlungsleistungen sind unter gewissen Voraussetzungen von der Umsatzsteuer befreit. Wann diese Befreiung zu gewähren ist, hat kürzlich der Bundesfinanzhof (BFH) in dem Fall einer Fachklinik für plastisch chirurgische Eingriffe geprüft. Die Klinikbetreiberin hatte durch approbierte Ärzte vorwiegend Fettabsaugungen, Gesichts-, Hals- und Augenlidstraffungen sowie Brustvergrößerungen und -verkleinerungen durchführen lassen. Sämtliche von ihr erbrachten Leistungen hatte sie als umsatzsteuerfrei angesehen. Nachdem das Finanzamt ihre Umsätze der Steuer unterworfen hatte, zog die Betreiberin vor das Finanzgericht (FG) - zunächst allerdings ohne Erfolg. Das Gericht erklärte, die Steuerfreiheit setze voraus, dass bei den Patienten eine Gesundheitsstörung diagnostizie [...] » mehr lesen

Nachwuchs begeistern – Zukunft sichern!

Zwei Drittel der niedergelassenen Ärzte sind 50 Jahre oder älter. Mehr als 25% von ihnen sind schon über 60 Jahre alt und gehen damit auf die Rente zu. Das durchschnittliche Alter, in dem Ärzte sich mit einer eigenen Praxis niederlassen, liegt laut Apobank bei 42,2 Jahren. Als Gründe sind diesbezüglich zu nennen: Das Studium dauert in der Regel rund 6 Jahre und angehende Mediziner müssen zunächst die Facharztausbildung abschließen. Zudem werden häufig zusätzliche Stationen wie zum Beispiel ein freiwilliges soziales Jahr, Auslandsaufenthalte oder die Promotion absolviert. Der Trend geht dahin, sich später niederzulassen. Das ist solange kein großes Problem, wie es ausreichend junge Leute gibt, die nachrücken, wenn ihre älteren Kollegen in Rente gehen wollen – ambitioniert [...] » mehr lesen

Hintergrundmusik in der Zahnarztpraxis

Die Hintergrundmusik in Zahnarztpraxen ist aus Sicht des Urheberrechts keine vergütungspflichtige öffentliche Wiedergabe (BGH 18.6.15, I ZR 14/14). Der Fall in aller Kürze: Im Wartebereich einer Zahnarztpraxis spielte ein Radio Hörfunksendungen ab. Der Zahnarzt kündigte nach einer Gebührenerhöhung den Vertrag mit der Begründung, der EuGH (15.3.12, C-135/10) habe entschieden, dass die Wiedergabe von Musik im Wartebereich einer Zahnarztpraxis keine öffentliche Wiedergabe sei. Die GEMA sah dies anders und es kam zum Prozess. Der BGH folgte nun der EuGH-Entscheidung, wonach eine öffentliche Wiedergabe voraussetzt, dass die Wiedergabe gegenüber einer unbestimmten Zahl potenzieller Adressaten und recht vielen Personen erfolgt. Der EuGH hatte ferner entschieden, dass diese Voraussetz [...] » mehr lesen

Post-Streik: Achtung bei gesetzlichen Fristen!

Aktuell wird seitens der Post gestreikt, so dass es bei der Zustellung von Briefsendungen zu Verzögerungen kommen kann. Die Bedeutung von Fristen ist offenkundig: in allen Rechtsgebieten ist die Einhaltung von gesetzlichen und vertraglichen Fristen unerlässlich. Wenn eine Frist versäumt wurde, ist es häufig nicht mehr möglich, die unterlassene Maßnahme durchzuführen. Folge: allein wegen der Fristversäumnis kommt es zum Rechtsverlust, zumindest aber zur Verzögerung bei der Rechtsdurchsetzung. Aus diesem Grund haben wir Ihnen einmal die wichtigsten Punkte zu dem Thema „Fristen“ zusammengefasst. 1. Fristberechnung bei Übermittlung mit einfachem Brief oder durch Einschreibena) Bekanntgabe: Beim einfachen Brief und auch bei Einschreiben gelten Steuerbescheide, die innerhalb der B [...] » mehr lesen

Mindestlohn – Austausch beim Business Frühstück

Am 19.05.2015 durften wir Unternehmerinnen und Unternehmer zum ersten Business-Frühstück in unserer Kanzlei begrüßen und zu den Erfahrungen nach der Einführung des Mindestlohns berichten. Der Morgen begann mit einem reichhaltigen Frühstück, um sich für die bevorstehende Diskussion zu stärken. Im ersten Abschnitt legte Steuerberater Stefan Behler von der PBS Steuerberatung den Teilnehmern danach kurz und knapp die Fakten zum Mindestlohngesetz dar und zeigte aktuelle Streitpunkte auf. Dank einem Praxisbericht des Unternehmers Marco Nitsch von Nitsch Sicherheitsdienste aus Paderborn wurde im Anschluss rege zu Dokumentationspflichten, Anrechnung von Sonderzahlungen, Entlohnung von Bereitschaftszeiten usw. diskutiert. Viele Punkte und Rückfragen konnten dank der Teilnahme von Frau Rec [...] » mehr lesen

Unternehmensnachfolge aktuell – Warten oder Handeln?

Am 02.03.2015 haben wir als Gasthörer am FHDW Wirtschaftsforum zum Thema Unternehmensnachfolge teilgenommen. Die Suche nach einem geeigneten Kandidaten als Übernehmer des eigenen Betriebs gestaltet sich zunehmend schwierig. Entweder sind keine eigenen Nachkommen vorhanden, erweisen sich als ungeeignet zur Übernahme des Betriebes oder scheuen das unternehmerische Risiko. Dabei trifft das Problem der Nachfolge vor allem die vielen kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland. Neben diesen Herausforderungen führt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus Ende 2014 zur Verunsicherung der involvierten Parteien bei. Schließlich hat das Bundesverfassungsgericht die derzeitige privilegierte Besteuerung von Betriebsvermögen bei Übertragungen für verfassungswidrig erklärt. Der Geset [...] » mehr lesen

Einkommensteuersaison 2014 gestartet – Das ist neu:

Wie jedes Jahr müssen im Rahmen der Steuererklärung neue Themen beachtet werden. Hier finden Sie einen kleinen Auszug von Neuerungen: Das Finanzamt will Kosten einer Ehescheidung nicht mehr als außergewöhnliche Belastung anerkennen. Betroffene Steuerpflichtige sollten gegen ablehnende Steuerbescheide Einspruch einlegen und das Ruhen des Verfahrens beantragen. Aktuell sind bereits zwei Verfahren vor Finanzgerichten anhängig. Der Abzug von Unterhaltsaufwendungen gestaltet sich insbesondere dann zunehmend schwierig, wenn der Unterhaltsempfänger im Ausland lebt. Unter formulare-bfinv.de stehen nunmehr auch zweisprachige Unterhaltserklärungen zur Verfügung.  Sie finden diese im Formularcenter unter Formulare A-Z/Unterhaltserklärung. Die Übernahme von Bußgeldern durch den Arbeit [...] » mehr lesen
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